Posts Tagged ‘Leben’

Wohnen in einer Kapelle

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Der Engländer Nick Kenny hat es sich zu seiner Arbeit gemacht, ungewöhnliche und einzigartige Badezimmer und Küchen zu gestalten. Vor nicht allzu langer Zeit verwandelte er sogar eine kleine viktorianische Kapelle an der Küste von Kent in England in sein neues Zuhause. Und zwar nur mithilfe von wiederverwertbaren und recycelten Materialien. Das ist nicht nur äußerst bewundernswert sondern auch noch ziemlich gut gelungen. Ich finde die Kapelle wunderschön und würde selbst gerne mal für ein paar Wochen darin leben. So urlaubsmässig.

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Die Rolle seines Lebens

californication

Achtung: den Artikel hab ich gestern Abend geschrieben – muss ja auch irgendwann mal arbeiten

Um wen gehts? Na klar, um David Duchovny als Hank Moody in Californication. Ich guck hier grad schön Akte X auf Tele5 – irgendwie suspekt, wenn man beide Rollen kennt. Aber kann man nichts machen. Immerhin hab ich mal wieder n Grund, einen Californication 4 Trailer rauszuhauen (zumal der andere, den ich hier ma hatte NATÜRLICH wieder gesperrt ist)

Ach komm, hier noch einen, von dem kann man sowieso nicht genug bekommen:

Lasst es euch wirklich gesagt sein: die beste Serie, die ich je gesehen hab. Hab die ersten drei Staffeln bereits 4 Mal durchgesehen und find immer wieder kleine Sticheleien und Witze. Die Rolle von Hank Moody ist einfach grandios. So viele Facetten und wirklich geniale (ja sogar viele, aber nie langweilige) BAM-Effekte … herrlichst! Für mich die absolute Form von cool.

Und man muss ihn einfach mögen, diesen genialen Loser, oder? Ja ich geb es zu, ich bin ein Fan von der Serie. Und das völlig zurecht! Und ich schäme mich auch nicht, einige seiner Zitate in meinen actiongeladenen Alltag einzubeziehen. Prost!


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Bier für alle!

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Bier – wer hat das eigentlich erfunden? Irgendwelche total verrückten Mönche oder? Ganzen Tach nix zu tun, glauben an irgendeinen, der sich vermutlich auf so ner ollen Wolke den ganzen Tach einen kachelt – und wir nennen das dann Schnee. Is ja klar, dass man dann nur noch saufen kann.

Vielleicht ist das Leben als Mönch so erfüllend, dass einem nur noch der Suff bleibt. Auf jeden Fall ist Bier ziemlich geil. Ein paar verrückte Sorten hab ich schon durch und musste sogar feststellen, dass Sorten, die mir früher – so als 6-jähriger – nicht geschmeckt haben, richtig gesund munden.

Wie wirkt sich eigentlich so ein Bierbad aus? Ich hab immer noch die leise Hoffnung, dass es ein Pendant zur Siegfried-Nibelungen-Sage ist – Bade in Bier und du wirst unermesslich reich und dein Penis hart wie Kruppstahl.

Auf jeden Fall ist Bier geil! (an der Stelle räum ich gleich den nächsten Mythos in die Schublade, in der auch die Reduzierung der Bahnpreise und die Abschaffung der ortsüblichen Blitzeranlagen: ich trink auch gern mal n Weinchen. Allerdings nur nach der dreistündigen Filterung durch ein frisch erlegtes Robbenbabyfell)

Und da Weihnachten vor der Tür steht, hab ich auch einen kleinen, bescheidenen Wunsch:

Die australische Brauerei Nail Brewing hat kürzlich ein neues Bier – Antarctic Pale Ale – auf den Markt geworfen. Warum ausgerechnet das? Nun ja, das Bier wird aus geschmolzenem Eis aus der Antarktis gewonnen und soll somit das reinste Bier der Welt sein.

Nun frage ich dich, lieber Leser (man denke sich tellergroße Hundeaugen dazu), ist es nicht auch in deinem Interesse, dass ich mich gesund ernähre und die Finger von irgendwelcher gepanschten Scheiße lasse? Ja, find ich auch – man muss seinen Körper schützen!

Also nimm dir mal ein Herz, gönn dir mal ein bisschen Nächstenliebe und schenk mir das doch zu Weihnachten. Die 800$ dafür haste doch sicher über – gibt doch Weihnachtsgeld und von Mutti bestimmt auch noch was.

Und als ob das nicht schon wohltätig genug wäre, geht der Verkaufserlös jeder Flasche an die Sea Shephard Conservation Society, die sich gegen den illegalen Walfang vor den Küsten Australiens durch japanische Fischer einsetzt. Ich finde nämlich auch, diese kleine Tugend sollte den Deutschen vorbehalten bleiben. Neulich erst gelesen, dass die Lebertran-Erträge rapide in den Keller gehen – die nächste Krise klopft schon an unserer Tür, ich sach dir das.

Ich danke bereits im Voraus – Adresse, an der die Flasche – och komm, wenn du schon dabei bist, nimm n Kasten, bringt doch mehr Spaß – geschickt werden soll, befindet sich im Impressum.

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Bald is Winter

schneeball-maschiene

Man muss ja schon ganz klar sagen:

der scheiß Sommer hat sich verpisst, wie Möllemann nachm Sprung ausm Flugzeug – zack, weg isser. Somit steht der Winter – ebenfalls ein ziemliches Arschloch – unmittelbar vor der Tür. Und Schnee findet sich nicht mehr nur unter Whitney Houstons Rotznäschen, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür.

Aber dieses mal werden die kleinen Arschlochkinder von gegenüber ordentlich einen auf den Sack kriegen. Da kenn ich ja nix. Das Leben ist eines der Härtesten, da kanns nur gut sein, wenn Onkel Moody da ganz realitätsnah die Brutalität genau so am eigenen Leib spürbar macht, wie die Faust des Lebens im eigenen Analtrakt.

Und womit? Damit:

Ich wette, damit wäre Stalingrad vor ein paar Jahren ein Kinderspiel gewesen. Wer hält dagegen?

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The Social Network

Justin Timberlake

Vor vielen vielen Monden bereits schon mal erwähnt, hab ich mich am Freitag mit meiner Püppi mal wieder ins Kino gewagt, um endlich mal wieder einen halbgaren Film für etwas mehr als 60 Euro zu sehen – The Social Network.

Was kann man von einem Film erwarten, der bereits im Vorfeld weder eine dreistellige Zahl an nackten Brüsten noch eine vierstellige Zahl an langsam sterbenden Kaninchen verspricht? Im Grunde nichts. Und dann auch noch Kino, wo es darauf geht, dass man bereits innerhalb der Arterie erkennen muss, dass der meuchelnde Gartenzwerg gleich mit dem Rasenmäher die Beinbehaarung entfernen möchte – und das möglichst mit 348db in Dolby-Surround-rechts-vorne-hinten-links-und-in-dir-drin-Sound.

Und dann dreht sich das auch noch ums Internet. Verdammt.

Zur Handlung selbst gibt es gar nicht so viel zu erzählen. Die Story dreht sich darum, wie Marc Zuckerberg von Freunden und Bekannten verklagt wird und im Nachgang einiges nochmal Revue passieren lässt.

Allerdings war der Film gut. Ja wirklich.

Letztendlich wurde Marc Zuckerberg als ein Mensch dargestellt, den ich mir so noch nie vorgestellt hab, der aber letztendlich am ehesten Sinn machen würde. Ein Genie am Computer, intelligent, aber sozial völlig verkrüppelt. Der typische Egozentriker, der seine Ideen eiskalt erbarmungslos kompromisslos umsetzt und verwirklicht und mit einer anderen Persönlichkeit vermutlich gar nicht dazu in der Lage wäre. Und weil er im realen Leben sozial nicht klar kommt, den ganzen Mist ins Netz transferiert.

Wen verwundert es da, dass der Film (und die Idee zu Facebook) damit beginnt, dass Klein Marc von seiner Freundin verlassen wird? (Nach einem sehr sehr anstrengenden Wortwechsel – ich hätt ihm direkt zwischen die Eier getreten)

Sehr angenehm war vor allem der Teil, in dem Justin Timberlake alias Sean Parker sich wiederholt einen Fehltritt leistet und sowohl mit Minderjährigen als auch Koks von der Polizei aufgegriffen wird – und dementsprechend von Marc aussortiert wird.

Ich würde gern behaupten, dass ich Facebook jetzt mit völlig anderen Augen sehe. Dass da wirklich ein einzelner Mensch war, der diese Idee hatte, sich zahlreiche Nächte um die Ohren geschlagen hat, nur um stumpf in den Rechner zu hacken und diese Plattform zu bauen.

Tu ich aber nicht. Facebook ist Alltags-Gegenstand geworden. Fest verankert im Leben (und sei es nur das angucken von irgendwelchem Mist), allerdings auch nicht mehr wirklich wegzudenken. Und was die ganzen Querelen um Prozesse und Privatsphären-Geheule etc. betrifft – interessiert mich einen Scheiß. Dazu gibt es genug Diskussionen, die letztendlich nur an einem Punkt enden sollten: wer nicht für sich selbst bzw. seine Daten verantwortlich sein möchte, sollte nur beschränkt Zugriff auf das Internet bekommen. Alle anderen dürften intelligent genug sein, sich über dies, das und jenes ausreichend informieren zu können. Ist gar nicht so schwer, im Notfall kann man auch einfach mich fragen.

Zurück zum Film: Jesse Eisenberg hat sehr überzeugend gespielt, einige Wortwechsel waren sehr witzig, kurzum – wenn das alles so gewesen ist, find ich das recht spannend. Und wenn nicht, dann ist wenigstens ein guter Film dabei rausgekommen.

Schöner Satz am Ende des Films

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Ich jetzt auch: Banksy fummelt an den Simpsons rum

banksy

Ja, ich weiß – hatte jeder schon, kennt sowieso mittlerweile die ganze Welt, bla bla bla. UND? Ich will das jetzt auch posten und selbst wenn es nur dafür da ist, damit ich es in meinem Leben nie wieder vergesse. Außerdem liest mein Vater hier auch manchmal mit und der kennt das bestimmt nocht nicht.

Außerdem wie war das?

When its 10.000 Years old, and every last person on planet earth has blogged it, and you still find it AWESOME and THEN you blog it… THEN you are cool.

Wems nicht passt, der kann ja weiter BILD lesen.


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