Eben hat mich die nächste Schreckensnachricht für alle E-Mail-Konten-Besitzer erreicht:
so soll Google ebenfalls vom Hacker-Angriff betroffen sein. Nur dass diesmal nicht knapp 10.000 User betroffen sind, sondern sage und schreibe über 30.000 Nutzer.
Genau wie bei Microsoft hat sich nun aber herausgestellt, dass die System nicht direkt gehacket wurden, sondern viel mehr ein riesengroßes Phishing-System zum tragen kam. Dabei haben Nutzer ihre Daten in fingierte Masken eingegeben, statt in die richtige Oberfläche, wodurch es ein leichtes war, für die Verursacher an die Daten zu kommen. Scheinbar sind die Masken dabei so täuschend echt nachgebildet, so dass der normale Nutzer nicht mal auf die Idee kommt, dass er gerade große Scheiße macht.
Zudem soll nach der Hotmail-Liste eine weitere mit 20.000 Datensätzen aufgetaucht sein, unter anderem mit Infos von Hotmail, Yahoo, AOL, Gmail und einigen anderen Providern.
An dieser Stelle möchte ich ein wenig Werbung für das Programm Password Depot machen (hier gehts direkt zur Seite). Es schützt zwar nicht vor Phishing-Attacken, aber damit lassen sich ganz komfortable zufällige Passwörter erstellen (z.B. kjsdssdfSDFSDsdfsdsdfs34%34sdFE4534FsF34we) und diese dann auch speichern. Über ein Interface kann man mit Symbolen oder einfach Klicks die Passwörter in die dafür vorgesehenen Felder ziehen und muss sie nicht manuell eingeben. In der Vollversion kann man zudem unbegrenzt Passwörter speichern.
Ich nutz das Tool schon eine ganze Weile und bin äußerst zufrieden. Es war nie einfacher, für jeden Account ein eigenes sicheres Passwort anzulegen ohne dabei den Überblick zu verlieren.
Und jetzt werd ich mal in Ruhe alle Passwörter ändern …
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