Archive for the ‘Dies und Das’ Category

Ein letztes Mal Deutschland 2009

Besuch bei meiner 102-jährigen Urgroßmutter im Pflegeheim. "Sag mal, hast du eigentlich den deutschen Kaiser noch in echt gesehen?" Sie denkt nach und fragt: "Ist das jetzt der, wo wir immer den Arm heben mussten?"
Christian Walczak

Ein Vater sitzt mit seiner kleinen Tochter auf einer Parkbank. Neben ihnen ein Jugendlicher mit Laptop auf dem Schoß. Der Vater: "Als ich so alt war, gab es noch keine Computer". Die Tochter fragt entsetzt: "Und wie seid ihr dann ins Internet gekommen?"
Jana Müller

Und wenn ich schon dabei bin, ein paar unverifizierte und einfach wiedergegebene Fakten:

- Pumas können nicht brüllen und gelten daher nicht als Großkatzen
- Die bisher langlebigste Glühbirne brennt seit mehr als hundert Jahren im Gebäude der Feuerwehr in Livermore, Kalifornien
- Fidel Castro raucht seit 1985 keine Zigarren mehr
- Thaasphobie ist die Angst davor, sich zu setzen
- Das größte Fußballstadion der Welt ist das Stadion "1. Mai" in Pjöngjang, Nordkorea, und fasst 150.000 Zuschauer
- Arbeitslose Fußballprofis werden bei der Bundesagentur für Arbeit als Künstler geführt
- In Japan gibt es einen Freizeitpark, in dem Kinder Fast-Food-Kellner spielen können
- Die Partnerstadt von Chemnitz ist Timbuktu
- Die Masse an probiotischen Bakterien, die jeder Mensch im Darm hat, beträgt schätzungsweise 1,5 Kilo
- Das bislang wärmste Jahr auf der Erde war 1998

gefunden in der Neon Ausgabe Januar 2010

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Expresado implícitamente

Wir hatten beide Frauen, die uns so geliebt haben, wie wir waren. Sie haben uns bedingungslos geliebt und wir habens verkackt.

Er ist nicht romantisch! Er drück Sehnsucht aus, nach etwas oder jemanden. Er drückt aus, dass alle materielle Dingen nicht wichtig sind. Das Einzige, was zählt, sind Beziehungen.

Weißt du, es ist schön und gut, über ein Happy End zu reden, aber wenn ein Mensch es einfach nicht schafft, wenn er ständig Mist baut, ich schätze, dann ist es irgendwann so weit und du sagst "Verpiss dich" oder irgendwas in der Richtung.

Man hat keine Chance, wenn ein anderer kommt. Und eins sei dir gesagt: es kommt immer ein anderer!

Es gibt kein Leben ohne Liebe, zumindest kein lebenswertes.

Mir gehts gut. Mein Leben kotzt mich an, ich bin von mir selbst angekotzt, aber deswegen bin ich nicht unglücklich.

Du musst dich selbst drum kümmern, dass du glücklich wirst. Das ist purer Egoismus, wenn du den ganzen Tag frustriert Zuhause rumsitzt und du von jemanden anderes erwartest, dass der dich permanent glücklich macht. Ausserdem ist es doch normal, dass man auch mal unglücklich ist.Ich lauf auch nich den ganzen Tag rum und sag:"Hey, das Leben is geil!" Wieso erwarten eigentlich immer alle, dass sie jeden Tag glücklich sind?

Don't cry, say "fuck you" and smile!

Die meisten Menschen rennen durch ihr Leben und finden eigentlich nie jemanden, den sie lieben. Das würde keiner zugeben, weil jeder der Star seiner kleinen romantischen Komödie ist, aber das ist gequirlte Scheiße!

Es bringt nichts zu warten, denn warten ist nur ein ewiges, langgezogenes Selbstzerschlachten mit der Hoffnung, dass diese kleine Flamme Namens Gefühle größer wird. Schon mal ein Feuer gesehen, dass allein durch die Zeit größer geworden ist? Die Pisser gehen einfach aus, je mehr Zeit ins Land verstreicht. Warten bringt nur etwas, wenn man wirklich weiß, dass am Ende was positives steht. Doch das kann man nicht. Das kann man nie.

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Kündigung wegen 9.000 Euro

In den letzten Monaten hat man noch gehört, dass Leute gekündigt wurden, die für ein paar Pfennig Pfandgeld bzw. einem Pfandbon oder für ein Brötchen gekündigt wurden.

Dass das auch andere Ausmaße haben kann, hat jetzt eine Asiatin in Israel bewiesen. Die 26-jährige hatte scheinbar so großes Heimweh nach ihren Verwandten, dass sie für stolze 50.000 Schekel, umgerechnet also ca. 9.000 € telefoniert hat – natürlich vom Telefon ihres Arbeitgebers. Es erklärt sich von selbst, dass sie auf die Anzeige nicht lange warten musste.

Das war aber scheinbar noch nicht genug, hat sie doch noch mehrere Schecks von ihrem Arbeitgeber gefälscht.

Die israelische Polizei ermittelt nun auch noch, ob sie Freundinnen zum Telefonieren eingeladen hat. Nach israelischem Tarif müsste sie 10 Tage ununterbrochen in die Philippinen telefoniert haben um diese Summe zusammen zu bekommen.

Dass es da einen großen Aufschrei wegen der Kündigung geben wird, ist daher wohl eher fraglich ;)

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Facebook als Retter vor dem Knast

Facebook hat den New Yorker Rodney Bradford vor dem Gefängnis bewahrt.

Ihm wurde vorgeworfen, an einem bewaffneten Einbruch in ein Luxusapartment beteiligt gewesen zu sein. Als Strafe haben ihm bis zu 25 Jahre Haft gedroht.

Allerdings gab es da noch einen Eintrag bei Facebook, den Bradford getätigt haben soll. Der dazugehörige Zeitstempel konnte dann belegen, dass er sich zum Tatzeitpunkt bei einem Pfannkuchenessen befunden haben soll. Nachdem die Anklage den Eintrag gesichtet hat, wurde der Verdacht gegen ihn fallen gelassen.

Ich weiß nicht, ob Facebook beauftragt wurde, IP und all diese ganzen Fingerabdrücke, die man beim Surfen im Internet hinterlässt, zu prüfen, aber im Zeitalter von modernen iphone, Smartphones und dergleichen muss es ja nicht unbedingt DER Beweis sein, dass man zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich vor dem Computer gesessen hat, oder?

Dennoch aber bemerkenswert, welche Rollen die sozialen Netzwerke einnehmen können, denkt man noch an den Fall vor einigen Wochen zurück, als zwei kleine Mädchen in einem Kanal gefangen waren und per Status-Nachricht um Hilfe riefen.

Und die Geschichte um die VZ-Gruppen und ihre weit reichenden Auswirkungen gibt es da ja auch noch …

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Das Internet und seine Meinungsfreiheit

Aus gegebenem Anlass hab ich mir mal Gedanken gemacht, ob das eigentlich so gut ist, dass wirklich jeder im Internet seine Meinung kundgeben darf und das natürlich auch tut.

Vorneweg: ich weiß selbst, dass ich so ein ich-hab-ne-Meinung-die-hau-ich-dir-jetzt-um-die-Ohren-Nazi bin. Aber meistens liegen die Gründe im Selbstbelustigungsbereich und dient eher der Provokation als der eigenen Befriedigung durch Meinung äußern. Das soll natürlich keine Entschuldigung dafür sein und wie es die Vergangenheit gezeigt hat, besitzt nicht jeder den Humor damit umzugehen oder darüber hinweg zu sehen. Das weiß ich, ist mir ziemlich bewusst, aber solange ich damit niemanden verletze und die meisten wissen, wie sie es mit mir nehmen müssen, find ich das eigentlich relativ ok.

Nun hat man ja gesehen, dass ich anlässlich des tragischen Todes von Robert Enke die Infos von Wikipedia und Sport1.de im Grunde nur recycelt habe. Ich werde extra keine Gründe für dieses Vorgehen nennen, am Ende wirkt es ja doch nur wie eine einfache Rechtfertigung. Es sei lediglich gesagt, dass es sie gibt.

Erstaunlicherweise hat es aber nur wenige Minuten gebraucht, bis eine Reaktion dazu kam. Den Inhalt kann auch jeder verfolgen, steht ja überall da.

Wenn ich nun mal so zurück denke an die wenigen Momente, in denen ich auch mal tatsächlich zu Artikeln die Kommentare lese, gibt es da nur drei Arten: die einen, die den Kopf gaaaaaaanz weit in den Hintern des Autors schieben und – um es pauschalisierend auszudrücken – O-Ton schreiben „ja, dass seh ich genauso“ und „oh ja, du hast so Recht“. Die zweite Art ist die des völligen kritisieren, aber meist nicht inhaltlich sondern viel mehr geht es um die Art und Weise des Schreibens oder der Recherche (und an dieser Stelle sei gesagt: ihr seid alle toll, schreibt die besten Artikel und überhaupt sollte sich jeder Journalist und jeder Blogger gefälligst im Keller einsperren, der sich nicht eine Scheibe von euch abschneidet). Und dann gibt es noch die dritte Art, eher „weniger“ verbreitet, die irgendwas schreiben, Hauptsache es bezieht sich kein Stück auf den Inhalt des Beitrages.

Was ich allerdings noch nie gesehen habe, waren Ratschläge von erfahrenen Bloggern oder einfach positives Feedback. Das soll nun kein unterschwelliges Betteln sein, um Gottes Willen, aber wie einfach ist es, sich hinzustellen und von oben herab zu palavern, statt einfach mal nachzudenken und sich zu sagen: „hey, da bloggt jemand, das an sich ist schon nobel genug, wenigstens einer mehr, der seine freizeit nicht mit irgendwelchem schnullidulli verschwendet“

Vermutlich ist das aber ein gesellschaftliches Problem: kritisieren und jammern statt unterstützen und helfen. Klingt irgendwie typisch deutsch oder?

Was mich aber eigentlich stört: ich sehe viel zu selten mal Kommentare, die ausdrücken, dass jemand zum denken angeregt wurde oder jemand seine Meinung äußert, die sich vom Beitrag differenziert, ohne den Autor oder den Inhalt als ahnungslos bzw. völlig falsch darzustellen.

Scheinbar geht es nur noch darum, seinen Standpunkt zu etablieren und den anderen im gleichen Atemzug zu eliminieren. Und sei es nur durch bloßes diffamieren des Beitrages ohne konkreten Bezug. Da

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Thats Germany

Auf einem überfüllten Bürgersteig bleibt eine Frau mit ihrer Handtasche am Stock eines älteren Herren hängen. Die Frau trägt ein schwarzes Kleid und rote Strumpfhosen. Der Mann dreht sich um, verzieht das Gesicht und schnauft wütend: "Scheißkommunisten" (by Stella Runge)

Auf dem Mittleren Ring fahren wir an einem Imbissstand vorbei, der "Uigur Grill" heißt. Der Besitzer wirbt mit einem großen Spruchband: "Wenn Sie nicht bei uns essen, verhungern wir beide" (by Michael Ebert)

Ein Word-Kurs für Doktoranden. Die Dozentin erklärt etwas zur Formatierung eines Dokumentes, es geht um gerade und ungerade Seiten: "Ihr müsst euch das vorstellen wie bei einem Buch … leider habe ich jetzt kein Bild von einem Buch dabei …" (by Ulrike Schwittlick)

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