Archive for the ‘Dies und Das’ Category

Bundestagswahl 2009

Ich habe lange keinen Hehl daraus gemacht, die Piratenpartie dieses Jahr zu wählen. Wenigstens ein mal nicht das kleinere Übel wählen, sondern nach den Richtlinien, wie sie die Partei vorgibt. Quasi nach meinen Vorstellungen und Wünschen. Bisher war es immer so, dass ich eine der beiden großen gewählt habe, die am ehesten meinen Vorstellungen entsprochen hat. Dazu kamen Antipathie und natürlich das übliche Stammwählertum.

Doch dieses Jahr wird es anders. Wie gesagt, Piratenpartei. ABer nun bin ich auf etwas aufmerksam geworden, was nicht unbedingt meinen Sichtweisen entspricht, aber durchaus bemerkenswert in seiner Unterhaltung ist.

Die Rede ist natürlich von der HSP – Der Horst Schlämmer Partei.

Sicher weiß ich, dass das politisch gesehen nicht wirklich eine ernstzunehmende Alternative ist. Aber man muss dem Horst wirklich sagen: ich find seine Ansichten witzig und mit seinen Vorstellungen kann er zumindest auf Sympathieseite definitiv punkten.

Besonders durch Abschaffung von Rauchverbot sind ihm sicher einige Stimmen sicher. Auch seine Ansichten zu Schönheitsoperationen auf Kasse würde ich so vollstens unterstützen.

Deutschland muss nun mal schöner werden. Und wir brauchen auch mehr Freizeit. Schon aus psychologischen Gründen. Dann ist die Finanzkrise auch ratzfatz abgeschafft. Bushido is auch dabei ..

Also: Wer wen wählt, bleibt jedem überlassen. Hauptsache man geht wählen. Dieses Jahr gibt es dann auch endlich für jeden die passende Alternative!

Wer mehr erfahren möchte:
http://www.waehle-schlaemmer.de

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Kleinigkeiten aus der Neon

Geschichten aus Deutschland:

Leipzig Ich stehe am Geldautomaten. Hinter mir läuft ein kleines Mädchen lachend durch die Bank. Als es zur Tür geht, rennt die Mutter hinterher und ruft: "Bleib da, Marie! Du kannst hier nicht allein nach draußen gehen. Wir sind hier nicht zu Hause in Lüneburg, hier wirst du sofort entführt!" Benjamin Schiller

Hagen An der Snackbar eines Multiplexkinos, Ein älteres Paar steht in der Schlange neben mir. Sie: "Willst du auch was?" Er: "Nein. Nur meine Ruhe!" Katia Marie Lohde

Unnützes Wissen:

- Für die Herstellung von einem Liter Cola benötigt man 2,6 Liter Wasser.
- beim staatlichen Rundfunk in Lettland müssen Journalisten aus Spargründen ihr eigenes Klopapier mitbringen.
- Der spanische Diktator Franco hatte nur einen Hoden.
- Bei vier Grad Celsius wiegt ein Liter Wasser ein Kilo, ein Liter eis 917 Gramm.
- Eine Kuh in der EU wird mit zwei Euro pro Tag subventioniert.
- Bei der diesjährigen belgischen Meisterschaft im Bodybuilding sind nach Ankündigung einer Dopingkontrolle alle 20 Teilnehmer verschwunden. Der Wettbewerb konnte nicht stattfinden.

In diesem Sinne
Bless

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Michael Jackson R.I.P

Ich hab mich lange gesträubt, das Thema anzugehen und eigentlich wollte ich auch gar nicht darüber schreiben. Grund dafür dürfte wohl jedem klar sein: der ganze Hype um seinen Tod.

Wo fängt man da am besten an? An dem Tag, als es publik wurde. Vergessen war der Iran mit seinen Demonstrationen. Vergessen die Schweinegrippe, die Finanzkrise und sämtliche andere Schlagzeilen. OH MEIN GOTT, EIN SÄNGER IST GESTORBEN!

Ich möchte gleich darstellen: ich war nie ein großer Fan von ihm, seine Musik war auch nie die meine. Aber ich habe Respekt vor ihm und seinen Leistungen. Der Erfolg gibt ihm auf jeden Fall recht.

Nun denn, ok, er ist gestorben, augenscheinlicher war er ein Großer. Kann man dann auch verstehen, dass zwei Tage nach seinem Tod immernoch seine Lieder rauf und runtergespielt werden. War ja damals bei dem Tod von Lady Di mit Elton Johns Song nicht anders. Muss man sich mit abfinden.

Aber was ich weder verstehen kann noch will: der ganze Hype reißt nicht ab. Seit Tagen geistert die Geschichte durch die Schlagzeilen. Seine Beerdigung wird riesig groß aufgezogen. Überall tun Leute so, als wären sie mit ihm blutsverwandt. Und die Musik läuft weiter rauf und runter und rauf und runter und rauf und runter.

Sicher mag er für einige ein Vorbild sein. Aber dieses ganze Ausschlachten des Themas ist für mich Leichenfledderei. Als ob das aber nicht schon genug wäre, stellt sich mir eine weitere Frage: in was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich, in der erst ein Mensch sterben muss, bis er Aufmerksamkeit bekommt. Speziell auf diesen Fall bezogen, muss man sich nur die Verkaufsstatistiken zu seinen CDs ansehen. Er ist tot und -boooooooom- schon schießen die Verkäufe in die Höhe.

Ich werde weiter versuchen, mich diesem ganzen Trubel um MJ zu entziehen, werde nicht vergessen, dass er wegen mehrfachem Kindesmissbrauch angeklagt wurde (zwar freigesprochen, aber ganz zufällig haben sich da sicher keine Kids zusammen getan und solche krassen Geschichten ausgedacht) und hoffe, dass irgendwann wieder die wichtigen Themen zurück in die Nachrichten finden …

In diesem Sinne
Bless

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marco & peter von der far east band über das internet

Aus gegebenem Anlass:

Vielen Dank an trodin für ein weiteres Sahnehäubschen

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Sehr geehrter Herr Ahmadinedschad

Auch wenn man den Schlagstock, anstelle eines Gespräches einsetzen kann, werden Worte immer ihre Macht behalten!

Soviel dazu

(Und in eigener Sache: "Ich hoffe das die Welt sich ändert und die Dinge besser werden. Aber am meisten hoffe ich das du verstehst was ich meine wenn ich dir sage, obwohl ich dich nicht kenne und obwohl ich dir wohl nie begegne, ich nie mit dir lache, weine, oder dich küsse, das ich dich liebe von ganzem Herzen, Ich liebe dich…" Tolle Formulierung. Beide Zitate aus V wie Vendette. Es gibt tatsächlich noch Filme mit pädagogischen Inhalten)

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Ein Licht zeigt Hoffnung. Tausend Lichter zeigen Gesicht

Mit einer Lichterkette haben etwa 1000 Exiliraner am Abend rund um die Hamburger Binnenalster ihre Solidarität mit den Menschen im Iran bekundet. Unter dem Motto «Ein Licht zeigt Hoffnung. Tausend Lichter zeigen Gesicht» erinnerten sie an die zahlreichen Opfer bei den Demonstrationen nach den Präsidentschaftswahlen im Iran. Als Zeichen der Trauer für die getöteten Demonstranten trugen die Teilnehmer schwarze Kleidung und eine Kerze. Die iranische Gemeinde in Hamburg zählt zu den größten in Europa. (Quelle: www.ad-hoc-news.de)

Besonders durch den Tod der Studentin Neda aus dem Iran hat die Protestbewegung ein Gesicht bekommen. Neda ist tot. Sie starb an einer Schussverletzung am Samstagmorgen. Nur wenige Stunden später stand ein Video auf Youtube, auf dem ihre Ermordung zu sehen ist: Ein Schuss trifft die junge Frau in den Brustkorb, sie stürzt zu Boden. Zwei Helfer versuchen vergebens, die Blutung zu stoppen. Neda stirbt binnen einer Minute. (Quelle: www.faz.net)

Es wäre falsch zu sagen, dass ich gespannt bin, wo das hinführt. Viel mehr hoffe ich, dass es endlich besser wird.

Und bei allem Respekt gegenüber Michael Jackson: ich hoffe, dass trotz dessen der Fokus weiter auf dem Iran und seine derzeitige politische Lage bleibt!

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