Archive for the ‘Dies und Das’ Category

Zitat des Tages

aus der W&V:

Blogger der ersten Stunde, Don Alphonso, kommentiert die Paid-Content-Bestrebungen zahlreicher Verlage:
"Prinzpiell ist es ja gar nicht so dumm, Inhalte im Internet von der Versklavung durch Klickzahlen und Werbung zu trennen, indem man so gut wird, dass die Leser auch zahlen wollen; sei es nun, weil es Print stärkt, oder weil man die Dienste haben möchte. (…) Ich glaube nur nicht, dass der aktuelle Infomüll von BurdaSpringerSZ und wer da sonst noch an den Bezahlweihnachtsmann glaubt, dazu angetan ist, jemanden zahlen zu lassen." hier gehts weiter

Weiterlesen

Ein Erinnerungsdialog

Karen: "Im Moment turnt mich rein gar nichts an dir an, Hank."
Hank: "Wie wärs mit Versöhnungssex?"
Karen: "Findest du das wirklich witzig?"
Hank: "Joa, n bisschen, joa."
Karen: "Mit Prostituierten schlafen findest du wirklich witzig?"
Hank:"Es war eine Prostituierte und das hab ich auch erst danach rausgefunden."
Karen: "Du meinst, nachdem du sie dafür bezahlt hast, dafür dass du Sex mit ihr hattest?"
Hank: "Eigentlich hat charlie sie bezahlt…"
Karen: "Das ist echt eklig."
Hank: "Du hast sie doch kennengelernt, sie wirkt nicht wie eine Prostituierte oder?"
Karen: "Ich hab keine Ahnung, Hank. Du bist der Experte, sag dus mir! Gibts sowas wie einen Preisnachlass bei Gruppen, habt ihr ne Zehner-Karte oder sowas?"
Hank: "Ein einziges Mal, ich war einsam, sie war nett. Und das ist auch nicht schlimmer, als jemandem einen Drink auszugeben. Es ist sogar noch ehrlicher, das mit dem Rumkriegen fällt weg. Ich mein welches Recht hat die Regierung – "
Karen: "Oh bitte, halt deine blöde Klappe Hank, ok? Komm jetzt bloß nicht auf die Idee, mir deine scheiß Vorträge über die Libertarismus zu halten!"
Hank: "Aber aber das macht mich traurig, weil du meine scheiß Vorträge über Libertarismus so mochtest"
Karen: "Du machst dich immernoch lustig"
Hank: "Nein, warum sollte ich mich lustig machen. Ich mein wir waren nicht zusammen. Ich will mich nicht für so eine Scheiße verantworten,"
Karen: "Natürlich nicht, du willst dich ja nie für Irgendwas verantworten. Hoppala, ach jetzt hab ich sie ausversehen geleckt, oh Offizer, dieser Cop, der hat mich provoziert. Komm schon Hank du hast immer eine beschissene Entschuldigung parat und du willst, dass ich zusehe und immer akzeptiere -"
Hank: "Nein nein nein, scheiße Karen, wenn du über diesen Mist wütend sein willst, dann mal los, sei wütend, aber erzähl mir nie wieder so einen Scheiß, dass du mir vergeben willst. Und dann gräbst du wieder was aus der Vergangenheit aus, woran ich nichts mehr ändern kann. Vergeben ist was anderes. So kriegt man keine zweite Chance."
Karen: "Ich spreche nicht von der Vergangenheit ok? Ich spreche von dem hier und jetzt. Ich spreche davon, wie das hier funktionieren kann."
Hank: "Ok inwiefern hab ich mich seit heute Morgen verändert? Was hat sich verändert?"
Karen: "Nichts hat sich verändert, du hast Recht. Das ist das scheiß Problem."
Hank: "Nein, ich sag dir was das scheiß Problem ist: ich will mich nicht für irgendeinen Quatsch kreuzigen, dass ich gemacht hab, als wir getrennt waren. Hab ich halb Vanice gefickt? Ja. Mit keiner von denen bin ich zusammen gezogen und ich hab auch nicht mit Becca und dem Langweiler in nem beschissenen Häuschen gesessen."
Karen: "Ja ok, is klar, also Hank, wer kreuzigt jetzt hier wen? Das hat auch nicht gerade was mit Vergebung zu tun oder? Das ist echt so armseelig von dir, oh ich hasse dich du Mistkerl"

Weiterlesen

Edgar klärt über Politik auf

Edgar klärt auf! E-Card auf edgar.de ansehen

Weiterlesen

18% für Horst Schlämmer

Nur kurz am Rande, weil eben im Videotext drüber gestolpert:

Die Horst-Schlämmer-Partei aus Hape Kerkelings Kinofilm "Isch kandidiere" köntte mit 18 Prozent der Stimmen rechnen, wenn sie bei der Bundestagswahl am 27. September tatsächlich anträte.

So viele Wähler bejahten jedenfalls in einer repräsentativen Umfrage für den STERN die Frage, ob sie sich vorstellen können, die HSP zu wählen. Die meisten Anhänger hat die Partei unter den 18- bis 29-jährigen.

Weiterlesen

Aller guten Dinge sind 3

Und weil es so schön war, gleich noch etwas zu dem Schäuble-CDU-Wahlplakate-Remix-Dilemma:

ich bin eben über Twitter auf die Seite von logbu.de gekommen und von dort aus wieder auf ngin.de/cduremix.

Was hat das Ganze nun wieder mit Schäuble zu tun? Mit dem letzten Link erhält man ein kleines Web-Tool, mit dem man seine eigenen Wahlplakat-Remixe kurzerhand erstellen kann. Der kreativität und dem Sarkasmus dürften damit keine Grenzen mehr gesetzt sein.

Viel Spaß damit!

In diesem Sinne
Bless

Weiterlesen

Wahlplakat Wolfgang Schäuble Nr. 2

Wie auf netzpolitik.org mittlerweile zu lesen ist, geht die Fotografin, die sich für die Wahlplakate verantwortlich zeigt, nun gegen die veränderten Werke vor. In einem Telefonat mit dem Inhaber von netzpolitik.org soll sie gesagt haben, dass die Bilder nur zu bestimmten Bedingungen an die CDU lizenziert worden sind. Und für sie ist es eine Verletzung ihrer Kunst, wenn die Bilder so zerhackt werden.

Nun, in der Berufsschule wurde mir vor kurzem noch beigebracht, dass Bilder für redaktionelle Inhalte grundsätzlich zur Verfügung stehen. Erst bei einem kommerziellen Einsatz muss um die Erlaubnis des Abgebildeten bzw. des Lizenzinhabers gebeten werden.

Zudem hat der Fall Klinsmann in Sachen Jesus-Satire gezeigt, wie hoch die Meinungsfreiheit (noch) angesiedelt ist.

Meiner Meinung nach (ohne direkten juristischen Hintergrund) darf man die Bilder in einem Blogeintrag durchaus zeigen, da es sich eben um redaktionelle Beiträge handelt. Besagte Fotografin sollte sich sowieso erstmal mit den Künstlern der Bilder selbst auseinandersetzen, da genau die es waren, die ihr Werk satirisch verändert haben. Wenn denn da überhaupt ein Rechtsanspruch besteht.

Und ganz allgemein kann ich nur sagen: macht man sich nicht erst recht lächerlich, wenn man genau so vorgeht wie besagte Dame? Da gibt es doch ganz andere Beispiele, in denen Persönlichkeiten satirisch dargestellt wurden. Und diese haben das einzig Richtige getan: ruhig sein und die Sache ausharren um solche Geschichten nicht noch mehr aufzubauschen. Aber Einige müssen es ja dann doch drauf anlegen.

Ich denke, ich würde mich da nochmal mit einem Anwalt beraten und (davon gehe ich aus) mit einiger Rechtssicherheit den Spaß durchziehen. Meinungsfreiheit muss ja besonders im Falle Wolfgang Schäuble immer größer geschrieben werden ..

Weiterlesen