Vielleicht hat der eine oder andere Blogbesucher es gestern mitbekommen, aber ich hab mich mal ein wenig ans Design verändern gewagt. Ein unglaubliches Abenteuer, besonders da ich maximal Grundkenntnisse in CSS und HTML habe.
So hat es auch nicht sehr lange gedauert, bis der ganze Laden einfach down war. Blöd blöd blöd. Gott sei dank hab ich aber gestern den FTP-Zugang bekommen, sodass ich um ca 45 Ecken alles wieder in den Ursprungszustand versetzen konnte. Wie dem auch sei, von 19 Uhr bis ca 1.30 Uhr war ich also mehr mit Schadensbehebung als mit Design verändern beschäftigt. Um es sich schön zu reden: ich hab Erfahrung gesammelt.
Wie es dann auch kam, mit ca. 98 Liter Kaffee im Blut, konnt ich noch nicht wirklich schlafen. Also Fernseher an und rumzappen. So bin ich dann auch zufällig auf auf den TV-Sender Tide gekommen.
Seit neuestem muss ich an mir beobachten, dass ich bei besonders uninteressanten (oder besser formuliert: unspektakulären) Sendungen hängen bleibe, sei es F.W. Steinmeier bei RTL, irgendwelche Fildokumentationen oder eben bei TIDE. Gestern Nacht bzw. heute morgen lief dann da eine kleine Dokumentation über 3 Poetry-Slam-Protagonisten aus Hamburg.
Ich hab schon vorher Poetry Slam zur Kenntnis genommen, was sich aber eher in dem Wissen der Existenz dessen festigte ohne sich damit weiter zu beschäftigen. Wie dem auch sei, die Sendung war höchst interessant.
Da wäre zum einen Namjo Subo, der mit seinen sehr witzigen, kritischen Texten für den einen oder anderen nächtlichen Lacher gesorgt hat. Zudem war seine Art, wie er sich im Interview gegeben hat, sehr sympathisch. Und er wirkt intelligent, das gibt sowieso Pluspunkte.
Dann wäre da noch Armin Sengbusch, von dem ich allerdings nur ein Lied mitbekommen haben, dass aber so lebensmotivierend und lustig war, dass es einfach nur ein Genuss ist.
Und zu guter Letzt und ganz bewusst für das Ende aufgehoben, da am meisten im Kopf geblieben: Bente Varlemann! Wer mich kennt, weiß, dass ich Frauen gegenüber sowieso immer recht liebend gegenüber stehe, aber diese kleine Maus ist ein richtiger Hase. Klein, blond, niedlich. Ihre Texte waren einfach wundervoll. Lustig, erotisch und vor allem nachvollziehbar. Aber was mir am meisten aus der Nacht noch in Erinnerung geblieben ist: ihre Art zu lesen. Besonders das Wort Wattebausch hat sie auf eine so niedliche und gleichzeitig sexy Art ausgesprochen, da werd ich noch lange dran zurück denken (müssen).
Wie dem auch sei, das war meine erste Erfahrung mit Poetry Slam – und sie war gut. Wer noch mehr darüber erfahren möchte, dem sei folgender Link ans Herz gelegt, der gestern dabei öfters im Bild erschien: www.wort-hamburg.de/
Beendet wurde der Abend dann mit einem Lied. Leider wurde weder Künstler noch Titel eingeblendet, aber ich vermute mal es hieß "Kings and Queens". Eher ruhig mit einem farbigen Sänger. Vielleicht kennt jemand das ja und kann mir sagen, wie es richtig heißt.
Bemerkenswert auch: TIDE scheint einer der letzten Sender zu sein, der noch einen Sendeschluss hat. Nicht wirklich spektakulär, aber ich fand es schön. Es hatte was.
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