Heute ist Tag des Schlafes und der internationale Tag der selbstgemachten Musik
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Wahlhamburger, Unterhaltungsblogger, von Windows zu Apple-Gewanderter, iPhone-Liebhaber, Mitarbeiter beim großen deutschen Mobile-Vermarkter und Gründer von diesem bisschen Internet-Speicherplatz.







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Ich kann es nicht oft genug sagen, auch wenn ich mich selbst nicht immer dran halten kann: ihr müsst langsamer machen. Klar, fällt nicht leicht. Ständig kommen neue Tweets rein, pro Sekunde 12 Statusupdates auf Facebook, Miranda blinkt heller als die weihnachtliche Lichterkette vom Nachbarn, 48 Skype-Anrufe in der Warteschlange und der Feedreader läuft schon an der rechten Bildschirmseite aus und bekleckert den gesamten Schreibtisch - ich kenn das doch auch. Aber man darf nicht unterschätzen, man muss auch einfach mal sein. Legt euch doch einfach mal aufs Bett, macht ein bisschen Musik an und dann guckt mehr Löscher in die Wand, als das hier inner Fresse hat: Prokrastinieren ist meiner Meinung nach eine viel zu unterschätzte Tugend - wobei man selbst das noch nicht mal machen sollte - auch das zu viel Aktivität. Setzt euch mal auf 'ne Bank und ... sitzt. Bisschen nachdenken und sich selbst mal reflektieren. Schauen, was man bisher gemacht hat, was man noch machen könnte und die gesamte Energie, die man in dem Moment aufbringen könnte, nur im Kopf wirken lassen. Gut, ist nicht produktiv, aber glaubt Moody mal, was er euch erzählt: es gibt nichts besseres, als mit sich einigermaßen im Reinen zu sein. Entspannt zu sein. Ausgeschlafen zu sein. Kleines Beispiel: als ich mein iPhone das erste Mal hatte, fand ich es total toll, den Mail-Account fürs Büro ebenfalls da rein zu hacken. Jederzeit erreichbar, immer zur Reaktion bereit. Wahnsinn! Mitarbeiter des Jahrtausends war angesagt, aber sowas von. Und letztendlich hab ich auch noch 2 Uhr Nachts Mails beantwortet und wusste bereits vor der Morgenlatte, welche 40 Tasks auf mich warten. Mittlerweile ist der Account komplett herausgeflogen und das iPhone meldet einkommende E-Mails auch nur noch zwischen 8 und 22 Uhr. Und was soll ich sagen? Ich schlaf besser, bin zumindest zwischen Home und Office entspannt und sogar Montags bis 9 Uhr gut gelaunt. Klingt zwar abgedroschen, aber an dem "In der Ruhe liegt die Kraft" ist tatsächlich etwas dran. Und wer das nicht glaubt, guckt sich einfach den hier an: httpv://www.youtube.com/watch?v=E40SvRqo85g Siehste - als Timelaps wär das scheiße gekommen. Also chillt noch bis 12 und dann könnt ihr arbeiten. Falls der Chef fragt: ich hab das angeordnet!




