Bresos 30 Cent-Aktion
Freitag fand das zweiwöchige Frühstück dieses Mal im kleineren Kreis statt. Im Zuge dessen musste auch wieder eingekauft werden, sodass sich am Ende diverse Verzehrobjekte auf dem Tisch tummelten. Darunter auch Breso, ein Schmierkäse mit Kräutern.
Was diesen sagenumwobenen Schmierkäse so besonders macht: auf ihm prangte ein Aufkleber, der auf eine Aktion aufmerksam machte, bei der man sich 30 Cent vom Verkaufspreis zurück holen kann.
So weit so gut, ähnliche Aktionen kennt man ja bereits. Aber diese war dann doch, nennen wir es einfach strange. So war auf der Innenseite des Coupons zu lesen:
Äh was? Also mir ist ja bekannt, dass man Adressen für Marketingmaßnahmen erwerben kann, je selektierter umso teurer die Adresse. Aber wer, bitte schön, macht sich denn den Aufwand, den ollen Plastikdeckel zu zerschneiden, Briefumschlag zu nehmen, diese ganze eigene Datenflut zu notieren und dann den Brief zu verschicken, um letztendlich 85 Cent ÜBERWIESEN zu bekommen?
Die vielleicht noch viel wichtigere Frage: wer kam auf die bescheuerte Idee, den Kunden solch einen Aufwand aufzuhalsen, seine Daten für Marketingmaßnahmen einfach zu verprostituieren und dann diesen ganzen Zekmek mit läppischen 30 Cent zu vergüten? Will die Agentur nicht die Adresse von dem Kunden?
Ich bezweifle sehr stark, dass sich dafür tatsächlich Nasen finden, die diesen ganzen Rummel mitmachen, sich über 85 Cent Geldeingang auf Ihrem Konto freuen um letztendlich mit Prospekten und anderem Gedöns vollgebombt zu werden.
Wer ist eigentlich dieser Mark Eting und warum macht der manchmal solch einen Schwachsinn?





























